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Was ich noch sagen wollte ...

Ich meine, ohne Gemeinschaft gibt es kein Christentum, keine Christenheit und wohl auch keinen Glauben auf Dauer. In der Gemeinschaft treffen wir uns unter anderen einmal im Monat zum Hauskreisabend. Schon in den Worten Haus und Kreis sind wesentliche Bestandteile der Gemeinschaft enthalten. So steht für „Kreis“ stellvertretend auch treffen, versammeln aber auch begegnen.

Zum Begriff „Haus“ spricht die Bibel vor allem von der Familie. Doch auch eine Firma oder eine Behörde nennt man oftmals auch „das ist unser Haus“. So ist das Haus auch ein Begriff für das Zusammenstehen, Zusammenarbeiten, kurz für das Zusammengehören. Unser monatlicher Hauskreisabend ist eine Form des Zusammengehörens. Egal welches Thema im Mittelpunkt des Abends steht, es sind Begegnungen die mit einem Nehmen und Geben verbunden sind, also es sind wirkliche Begegnungen. Das Hören eines Vortrages, ein schönes Gespräch, eine Auseinandersetzung– all das kann zu einem Erlebnis werden, das auch immer eine Begegnung mit sich selbst ist.

Hören ist oftmals wichtiger als das Sehen. Wir hören eine Andacht, unser gemeinsames Gebet. Wir hören einfach nur zu. Die Augen kann man verschließen die Ohren nicht.

Symbolisch gemeint, ist unser Ohr der Zugang für unsere Seele. Schopenhauer hat einmal gesagt: „Das Ohr sei der Seele das nächste Organ“. Also öffnen wir die Ohren bei unseren nächsten Begegnungen.

Dem lebendigen Gott, wie er ist zu begegnen, bleibt wohl der Ewigkeit vorbehalten.

Auf Erden, so meine ich, will er uns jedenfalls im anderen Menschen gegenübertreten.

Deshalb bin ich gespannt, wem ich als nächstes begegne, nicht nur im Hauskreis.

Ihr Detlef Tiedtke

Was macht ein Gemeindekirchenrat?

So einfach wie die Frage ist die Antwort gar nicht. 

Die Aufgaben haben sich in den letzten 30 Jahren stark gewandelt. So lange ein Pfarrer die laufenden Geschäfte wahrgenommen hat, blieb für die „Ältesten“, wie die Mitglieder des Gemeindekirchenrates traditionell genannt werden, nicht viel zu tun. Sie unterstützten den Pfarrer und kümmerten sich eventuell um spezielle Aufgaben in der Gemeinde. Größere Vorhaben wurden zuvor beraten und nach Abstimmung durch schriftliche „Beschlüsse“ zu verbindlichen Handlungsvorgaben. Ratssitzungen fanden je nach Bedarf 3 bis 4 mal im Jahr statt. Je größer der Amtsbereich der Pfarrer wurde, stiegen die Anforderungen an die Ältesten. 

Jetzt, wo kein Pfarrer mehr am Ort ist, sind praktisch alle Aufgaben, die das Gemeindeleben bestimmen, von der „Laientruppe“ zu erledigen. Heute tagt der „GKR“ mindestens einmal im Monat. Schon das macht den enormen Arbeitszuwachs deutlich. Schleichend, ohne einen Stichtag nennen zu können, ging die Verantwortung vom Pfarrer auf den Gemeindekirchenratsvorsitzenden über. Deutlich wird das, wenn bei Rechtsstreitigkeiten Post vom Amtsgericht nicht an das Pfarramt adressiert ist, sondern an den GKR-Vorsitzenden geht. Bei vermeintlichen Finanzverpflichtungen steht plötzlich der Gerichtsvollzieher in der Küche, weil der Vorsitzende für alles Geschehen in der Gemeinde grade stehen muss. Spätestens dann wird deutlich, wie viel Verantwortung beim Gemeindekirchenrat liegt. 

Oder schauen wir auf die großen Ausgabenposten in unserem Finanzhaushalt. Der Bau des Gemeindehauses oder die Sanierung der Kirchendächer wurden durch die Fachaufsicht im Kirchenkreis genehmigt. Aber die Ausführung und Organisation mussten letztlich die Kirchenältesten bewerkstelligen. 

Was mit Gottes Hilfe gelingt, kann man sich zu Gute rechnen. Was nicht gelingt, lässt sich nicht auf irgendwen „da oben“ in der Kirchenleitung schieben.  Sicher fühlt man sich immer wieder mal „allein gelassen“, aber die Hoffnung, dass unser Herr mit den Gemeinden in Bad Suderode und Friedrichsbrunn auch in Zukunft etwas vorhat, gibt immer wieder Mut. 

Wichtig ist, dass möglichst viele in unseren Gemeinden bereit sind, Aufgaben zu übernehmen. Ich sage immer wieder, die wichtigste Wahl ist, „ja“ zu sagen, dazu, mich, meine Zeit und Kraft der Arbeit für die Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Damit beginnt alles. Im Moment haben wir viele, die sich engagieren. Da macht die Arbeit Freude, und wir können uns auch schwierigen Aufgaben stellen. Natürlich wäre es schön, mehr Unterstützung von dafür ausgebildeten hauptamtlichen Mitarbeitern zu bekommen. Ohne den Erfahrungsschatz und das selbstlose Sich-Einbringen von Ehepaar Heimrich wäre unsere Situation oft zum Verzweifeln. Viele pfarramtliche Aufgaben werden von ihnen ohne viel Aufhebens erledigt. 

Wenn die Entwicklung weiter in Richtung einer von unbezahlten Ehrenamtlichen geleiteten Kirche geht, müssen unbedingt Verfahren vereinfacht werden. Gerade das Wahlverfahren für den Gemeindekirchenrat bedeutet einen gewaltigen Aufwand, der eben mal so neben Beruf und Privatleben kaum zu meistern ist.

Stefan Kiehne


 

Vorschau

Gemeindekirchenratswahl 2019

Gemeindekirchenratswahl 2019

Eine Wahlperiode ist beendet. - Sechs neue Jahre stehen mit Herausforderungen und zu lösenden Aufgaben vor dem neuen Leitungsteam. 

Gewählt wurden:

Gemeinde Bad Suderode:

  1. Andreas Münch (50), Bad Suderode 
  2. Jona Maria Randel (67), Quedlinburg
  3. Stefan Kiehne (56), Quedlinburg 


Gemeinde Friedrichsbrunn:

  1. Birgit Ecke (51), Friedrichsbrunn
  2. Edith Jürgens (62), Friedrichsbrunn 

Offener Hauskreis in Bad Suderode

Montag, 27.01.2020 - 19 Uhr

Herr Dr. Hartwig Hintner gestaltet den Abend mit dem Thema:

"Kuba - Von Kolumbus bis Trump"

Montag, 24.02.2020 - 19 Uhr

Herr Pfarrer Ulrich Lörzer gestaltet den Aben mit einer Buchlesung:

"Wenn die Gedanken Flügel hätten"  (von Matthias Gehler - Liedermacher und Chefredakteur vom MDR)

Montag, 23.03.2020 - 19 Uhr

Herr Pfarrer Tobias Gruber gestaltet den Abend mit dem Thema:

"Eine Pilgerreise von Kloster zu Kloster"

 

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Einblicke in unser Gemeindeleben