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Herzlich willkommen bei der Evangelischen Kirche im Pfarrsprengel Thale.

Wir  laden Sie ein in unsere Gemeinden in Thale, Bad Suderode, Friedrichsbrunn und Warnstedt. Hier treffen wir uns regelmäßig, um Gottesdienste zu feiern, zu musizieren, zu diskutieren und zu spielen. In unseren Kirchen findet unser Glauben ein Zuhause, unser Herz eine Gemeinschaft und unsere Hände Kraft für das, was vor uns liegt.

"Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht."

Psalm 36:10

Wir freuen uns auf Sie

Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht. Und neigte das Haupt und verschied. (Joh 19,30)

Liebe Gemeinde,

es ist Frühling.  “Immer wieder kommt ein neuer Frühling, immer wieder kommt ein neuer März ...” – heißt es in einem Lied von Rolf Zuckowski, das die Kinder in Kindergarten und Schule bald wieder singen werden. Die Frühblüher vor dem Haus sagen mir: Es ist  soweit.

Und so ist es auch mit der Botschaft des Monatsspruches für den März (Joh 19,30), die uns in einer Zeit erreicht, wo wir im Nachdenken gerade noch ganz woanders sind.

Sie ist kurz und nimmt etwas vorweg. Und sie erreicht uns mitten in der Passionszeit, die unsere Gedanken auf das Leiden und Sterben Jesu richtet und in der Nachfolge Jesu auf unser eigenes Leiden und Sterben – jene Seiten unseres Lebens, die wir nicht so gern thematisieren, weil sie dunkel und trostlos sind.

“Es ist vollbracht ...!”

– dieses Wort, das der am Kreuz hängende Jesus ausspricht, es bricht herein, wie ein Lichtstrahl in das Dunkel.

Es nimmt vorweg, was kommen wird – was Jesus erwarten kann und was wir erwarten dürfen in seiner Nachfolge.

Leiden und Sterben werden vergehen. Wie der Winter dem Frühling Platz machen muss, so wird das Dunkel dem Licht, das Böse dem Guten und der Tod dem neuen Leben weichen müssen.

“Es ist vollbracht ...”

– das sind Worte, die einen Schlusspunkt setzen und zugleich einen wunderbaren Anfang. Durch die Versöhnung mit dem Vergangenen können wir unbeschwert die Zukunft gewinnen.

Das Kreuz Jesu – bei dem Evangelisten Johannes wird es vom Marterinstrument immer schon zu einem Zeichen des Sieges, wenn er in Bezug auf die Kreuzigung Jesu von Erhöhung und Verherrlichung spricht.

Schön, dass es solche großen und mächtigen Worte gibt, die die Kraft haben, uns aus aller Trostlosigkeit und allem Dunkel herauszureißen.

Mighty Words – ich bin noch voll von Eindrücken einer gerade erst zu Ende gegangenen Konfirmandenfreizeit, wo wir genau darüber nachgedacht haben.

Mighty Words – hier haben wir eins davon. Lassen wir uns davon einladen und aufrütteln, unsern Blick zu erheben und erhobenen Hauptes, mit Hoffnung und Zuversicht die nächsten Schritte in die Zukunft zu wagen und zu gehen.

Warum? – weil jeder Schritt, den wir gehen, nun ein Schritt auf den Himmel zu ist, den uns Jesus neu erschlossen hat. Was er für uns und um unsertwillen getan hat, markieren die Worte: „Es ist vollbracht …“.  Und den Gehalt dieser vorwegnehmenden Worte führt uns das in der Bibel folgende Geschehen vor Augen - Auferstehung und neues Leben.

Dafür lohnt es sich zu glauben – gerade an Tagen wie diesen ...    

Amen.

Ihr Pfarrer Lörzer


 

Zur Jahreslosung 2018 (Off. 21,6): „Wer Durst hat, dem gebe ich umsonst zu trinken. Ich gebe ihm von der Quelle, aus der das Wasser des Lebens fließt.“

Zu Beginn des neuen Kalenderjahres 2018 und für das Jahr 2018 hören wir die Jahreslosung aus der Offenbarung des Johannes im 21. Kapitel, Vers 6:

Gott spricht:

Ich will den Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

So die Übersetzung der Lutherbibel in den Revisionen von 1984 und 2017. Die „Basisbibel“ und die „Gute Nachricht“ übersetzen etwa gleich:

 „Wer Durst hat, dem gebe ich umsonst zu trinken. Ich gebe ihm von der Quelle, aus der das Wasser des Lebens fließt.“

Und die „Bibel in gerechter Sprache“ übersetzt

„Ich werde den Dürstenden aus der Quelle des Lebenswassers umsonst geben.“

Das Ich, das da spricht, ist Jesus Christus, der Weltenrichter, der hier auch als das Alpha und Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende – bezogen auf die Weltzeit – bezeichnet wird. Als solcher stellt er, der Auferstandene und lebendige Christus, sich Johannes, dem Seher auf der Insel Patmos vor – und uns! Jesus, das A und O, der, an dem sich alles entscheidet, der, an dem kein Weg vorbeiführt, Er – der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ja, auch das Leben, weil er Wasser des Lebens aus der Quelle des Lebens Wassers hat. So hatte er es auch schon einmal der Samariterin am Brunnen gesagt (Joh. 4,14):

 „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, dem wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.“ Und später auf dem Laubhüttenfest in Jerusalem: „Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“

Das „Wasser des Lebens“ ist ein Bild für das Wort Gottes. Dieses Wort hat Lebenskraft in sich, die Kraft Totes lebendig zu machen, Starres in Bewegung zu setzen und Gebundenes zu lösen. Es antwortet auf unsere Sehnsucht – unseren Durst nach Leben und Erlösung und Freiheit durch die Verheißung und die Gabe von Glauben, Hoffnung und Liebe. Und wo sonst alles im Leben etwas kostet und nicht ohne Gegenleistung zu haben ist, gibt es diese Verheißung und Gabe umsonst – einfach geschenkt. Der ungestillte Durst, der in der Jahreslosung 2018 angesprochen ist, kann unsere ungestillte Sehnsucht sein, die gerade jetzt an der Schwelle zwischen den Jahren immer wieder besonders deutlich hervortritt, weil wir Bilanz ziehen und hierbei verstärkt spüren, was uns zum Leben und zur Freiheit fehlt und was uns kraft- und bewegungslos macht. Wir dürfen und wir sollten das als Change begreifen, um den nachzugehen und herauszufinden was das bei uns, bei einem jeden Einzelnen von uns ist, aber auch im Blick auf unser Volk und die Völker der Welt. Durst muss aber nicht nur negativ im Sinn einer Mangelerscheinung gesehen werden, sondern kann auch eine große Neugier bezeichnen nach etwas Neuem, das da kommt – wie in dem Wort „Wissensdurst“. Und auch diese Perspektive ist mit der Jahreslosung angesprochen. Für uns als Christen aber auch für die Welt und alle Menschen halten wir den Blick in eine Gegenwart und Zukunft offen, in der Gottes Heilsplan mit der Welt mehr und mehr an Gestalt gewinnt, in der ein neuer Himmel und eine neue Erde Wirklichkeit werden. Wir geben dieser Welt und unserem Leben Zukunft und Hoffnung. Wir schreiben sie nicht absondern halten daran fest, dass wir für sie noch etwas erwarten. Und so ist und bleibt unser Glaube immer auch durch eine Erwartungshaltung geprägt, die Gott entgegengeht, wenn er zu uns in die Welt kommt (siehe EG 147,1). Der auferstandene Christus ruft uns mit den Worten der Jahreslosung in diese Erwartungshaltung hinein und vergewissert uns, dass wir auch finden, was wir auf dem Weg nach Gottes Heil, seiner Güte und Barmherzigkeit suchen.

Amen.

Ihr Pfarrer Lörzer

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Informationen

Urlaub von Pfarrer Lörzer: vom 20. bis 29. Juli 2018
(Vertretung: Pfarrer i.R. Eberhard Heimrich)
Personelle Veränderung im Kirchenkreis:
Mit Wirkung vom 01.09.2018 wird Superintendentin Angelika Zädow unseren Kirchenkreis verlassen.
Sie wurde im Kirchenkreis Potsdam als neue Superintendentin gewählt.

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Einladung

Ein wichtiger Termin im September: Regionaler Gemeindetag

Liebe Gemeinde, wie Sie wissen, gehören unsere Kirchengemeinden im Pfarrsprengel Thale zur Region Quedlinburg im Kirchenkreis Halberstadt. Der Regionalbeirat der Region Quedlinburg möchte Sie herzlich einladen

  • am 16. September
  • nach Neinstedt
  • Lindenhofkirche, Auf dem Johannenhof

zu einem Regionalen Gemeindetag. Dies ist ein Versuch, die Gemeinden in der Region näher zueinander zu bringen — auch im Beten füreinander und Denken aneinander. Vielleicht erwachsen ja daraus auch künftig weitere gemeinsame Aktionen oder Unternehmungen.  Der Regionale Gemeindetag, der hoffentlich kein singuläres Ereignis bleibt, trägt das Motto  „Lebendiges Wasser“ gemäß der Jahreslosung 2018. Jeder ist gebeten, sich entsprechend seiner Möglichkeiten einzubringen und mitzutun. 

Bitte halten Sie sich diesen Termin frei, und lassen Sie sich gern darauf ein, als Gemeinde diesen Tag mitzugestalten. Dafür haben wir im Regionalbeirat an verschiedene Möglichkeiten gedacht. Der Gottesdienst  soll  musikalisch begleitet werden von den Chören und Bläsern in der Region. Inhaltlich sind die Gemeinden gebeten, sich mit ihrer Gemeindeleitung Gedanken zu machen für einen Beitrag oder Impuls zum Thema „Lebendiges Wasser“ im Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst gibt es weitere Gelegenheit, sich kennenzulernen und auszutauschen, gemeinsam zu musizieren, zu lachen, zu essen und zu spielen und aufeinander neugierig zu werden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen werden alle an Körper, Seele und Geist gestärkt nach Hause fahren.

Um den Aufwand für die gastgebende Gemeinde in Neinstedt und die Belastung für die Umwelt gering zu halten, bringen Sie bitte einen Suppenteller, einen Löffel und eine Kaffeetasse mit. 

In Vorfreude grüßt Sie 

der Regionalbeirat

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Einblicke