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Gottesdienste in Friedrichsbrunn

Seit dem 10. Mai sind in Sachsen-Anhalt wieder Gottesdienste möglich. Den ersten Gottesdienst in Friedrichsbrunn feiern wir am Pfingstmontag 10 Uhr. 

Fürs Erste werden die Gottesdienste anders als gewohnt sein, da auch hier Abstands- und Hygieneregeln gelten.

Bitte beachten Sie:

  • Der Gottesdienst dauert ca. 30 min.
  • Gemeindegesang ist bis auf Weiteres nicht gestattet.
  • Die Teilnehmendenzahl ist auf 21 Personen begrenzt.
  • Alle Teilnehmenden müssen sich in eine Liste eintragen, damit das Gesundheitsamt ggf. Kontakt aufnehmen kann. Die Liste wird nach 4 Wochen gelöscht.
  • Bitte nutzen Sie die gekennzeichneten Sitzplätze.
  • Bitte tragen Sie beim Betreten und Verlassen der Kirche eine Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Bitte desinfizieren Sie beim Betreten die Hände. 

      * siehe auch Schutzkonzept!

Alle weiteren Veranstaltungen sind leider weiterhin nicht gestattet. Wir werden Sie rechtzeitig informieren, sobald auch dort Treffen wieder möglich sind.

Da die Konfirmation von Jonas Pfalzgraf verschoben wurde und ein gemeinsamer Gottesdienst des Kirchspiels wegen der Kapazitäten nicht geht, gibt es eine Änderung zu Pfingsten. Wir feiern Pfingstsonntag 11 Uhr in Bad Suderode einen Pfingstgottesdienst. Am Pfingstmontag ist dann 10 Uhr ein Gottesdienst in Friedrichsbrunn.

(s. Termine)

Schutzkonzept des Kirchspiels Friedrichsbrunn – Gottesdienst in der Bonhoeffer-Kirche

  1. Die Höchstteilnehmendenzahl für Gottesdienste in der Bonhoeffer-Kirche (Friedrichsbrunn)  beträgt 13 Personen. Plätze werden vorab markiert.
  2. Vor Beginn des Gottesdienstes wird der Raum ausreichend gelüftet. Türklinken und Handläufe werden desinfiziert. Die Türen stehen offen.
  3. Per Aushang und auf der Website des Kirchspiels wird auf die veränderten Bedingungen eines Gottesdienst­besuchs unter Verweis auf das Schutzkonzept hingewiesen.
  4. Zu jedem Gottesdienst werden eine ausreichende Anzahl Personen als Kirchdienst / Ordner eingeteilt. Diese haben insbesondere die Aufgabe, die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher zu erfassen. Des Weiteren tragen sie dafür Sorge, dass die Abstandsregeln sowohl vor als auch in der Kirche eingehalten werden. Und sie weisen den Besucherinnen und Besuchern den festgelegten ausgeschilderten Eingangsweg und die Plätze zu.
  5. Personen, die im gleichen Haushalt wohnen, können zusammensitzen. 
  6. Die Emporen bleiben für Gottesdienstbesucherinnen und -besucher geschlossen.
  7. Jede Besucherin bzw. jeder Besucher wird aufgefordert beim Betreten und Verlassen der Kirche einen Mund-Nase-Schutz zu tragen.
  8. Jede Besucherin bzw. jeder Besucher führt am Eingang eine Handdesinfektion aus. 
  9. Gesangbücher werden nicht ausgeteilt. 
  10. Mit dem Ende des Gottesdienstes erfolgt das Verlassen der Kirche geordnet, ggf. erst nach Aufforderung durch den Kirchdienst. Dazu nutzen Sie den Hauptausgang.

 Friedrichsbrunn, den 12.05.2020                                      Der Gemeindekirchenrat des Kirchspiels

Was macht ein Gemeindekirchenrat?

So einfach wie die Frage ist die Antwort gar nicht. 

Die Aufgaben haben sich in den letzten 30 Jahren stark gewandelt. So lange ein Pfarrer die laufenden Geschäfte wahrgenommen hat, blieb für die „Ältesten“, wie die Mitglieder des Gemeindekirchenrates traditionell genannt werden, nicht viel zu tun. Sie unterstützten den Pfarrer und kümmerten sich eventuell um spezielle Aufgaben in der Gemeinde. Größere Vorhaben wurden zuvor beraten und nach Abstimmung durch schriftliche „Beschlüsse“ zu verbindlichen Handlungsvorgaben. Ratssitzungen fanden je nach Bedarf 3 bis 4 mal im Jahr statt. Je größer der Amtsbereich der Pfarrer wurde, stiegen die Anforderungen an die Ältesten. 

Jetzt, wo kein Pfarrer mehr am Ort ist, sind praktisch alle Aufgaben, die das Gemeindeleben bestimmen, von der „Laientruppe“ zu erledigen. Heute tagt der „GKR“ mindestens einmal im Monat. Schon das macht den enormen Arbeitszuwachs deutlich. Schleichend, ohne einen Stichtag nennen zu können, ging die Verantwortung vom Pfarrer auf den Gemeindekirchenratsvorsitzenden über. Deutlich wird das, wenn bei Rechtsstreitigkeiten Post vom Amtsgericht nicht an das Pfarramt adressiert ist, sondern an den GKR-Vorsitzenden geht. Bei vermeintlichen Finanzverpflichtungen steht plötzlich der Gerichtsvollzieher in der Küche, weil der Vorsitzende für alles Geschehen in der Gemeinde grade stehen muss. Spätestens dann wird deutlich, wie viel Verantwortung beim Gemeindekirchenrat liegt. 

Oder schauen wir auf die großen Ausgabenposten in unserem Finanzhaushalt. Der Bau des Gemeindehauses oder die Sanierung der Kirchendächer wurden durch die Fachaufsicht im Kirchenkreis genehmigt. Aber die Ausführung und Organisation mussten letztlich die Kirchenältesten bewerkstelligen. 

Was mit Gottes Hilfe gelingt, kann man sich zu Gute rechnen. Was nicht gelingt, lässt sich nicht auf irgendwen „da oben“ in der Kirchenleitung schieben.  Sicher fühlt man sich immer wieder mal „allein gelassen“, aber die Hoffnung, dass unser Herr mit den Gemeinden in Bad Suderode und Friedrichsbrunn auch in Zukunft etwas vorhat, gibt immer wieder Mut. 

Wichtig ist, dass möglichst viele in unseren Gemeinden bereit sind, Aufgaben zu übernehmen. Ich sage immer wieder, die wichtigste Wahl ist, „ja“ zu sagen, dazu, mich, meine Zeit und Kraft der Arbeit für die Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Damit beginnt alles. Im Moment haben wir viele, die sich engagieren. Da macht die Arbeit Freude, und wir können uns auch schwierigen Aufgaben stellen. Natürlich wäre es schön, mehr Unterstützung von dafür ausgebildeten hauptamtlichen Mitarbeitern zu bekommen. Ohne den Erfahrungsschatz und das selbstlose Sich-Einbringen von Ehepaar Heimrich wäre unsere Situation oft zum Verzweifeln. Viele pfarramtliche Aufgaben werden von ihnen ohne viel Aufhebens erledigt. 

Wenn die Entwicklung weiter in Richtung einer von unbezahlten Ehrenamtlichen geleiteten Kirche geht, müssen unbedingt Verfahren vereinfacht werden. Gerade das Wahlverfahren für den Gemeindekirchenrat bedeutet einen gewaltigen Aufwand, der eben mal so neben Beruf und Privatleben kaum zu meistern ist.

Stefan Kiehne

!!! ENTDECKERZEIT in Friedrichsbrunn

Entdeckerzeit Friedrichsbrunn

Was ist die „Entdeckerzeit“? Ein Angebot für Kinder von 6 bis 11 Jahren. Die lade ich herzlich ein, mit mir auf Entdeckungsreise zu gehen. Wir wollen was erleben. Wir werden Friedrichsbrunn und die Umgegend entdecken, Kirchen erforschen, die Geschichten der Bibel kennenlernen, basteln, wandern und auch mal Kinder aus den anderen Kirchgemeinden des Kirchspiels Thale treffen. Wir wollen es gut miteinander haben, auch essen und trinken gehört dazu.

 

Wann?       Alle zwei Wochen Donnerstags von 16.30 bis 18 Uhr
Wo?            Üblicherweise in den Räumen der Gemeinde, Hauptstraße 23
Wer?           Alle Kinder von 6 bis 11 Jahren

Die nächsten Termine bis zu den Winterferien sind:
s. "PFARRBEREICH"

Wer bin ich? Ich heiße Stephan Möhres und bin seit dem Januar als Jugend- und Gemeindediakon tätig. Zu meinem Arbeitsgebiet gehören die Orte Thale, Westerhausen, Weddersleben, Friedrichsbrunn und auch Neinstedt. Ich arbeite dort in den Gemeinden, den Horten und Kindergärten an den Standorten, die sich in Trägerschaft der Evangelischen Stiftung Neinstedt befinden. 

Vorschau

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Einblicke in unser Gemeindeleben