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Herzlich willkommen bei der Evangelischen Kirche im Pfarrsprengel Thale.

Wir  laden Sie ein in unsere Gemeinden in Thale, Bad Suderode, Friedrichsbrunn und Warnstedt. Hier treffen wir uns regelmäßig, um Gottesdienste zu feiern, zu musizieren, zu diskutieren und zu spielen. In unseren Kirchen findet unser Glauben ein Zuhause, unser Herz eine Gemeinschaft und unsere Hände Kraft für das, was vor uns liegt.

"Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht."

Psalm 36:10

Wir freuen uns auf Sie

Zur Jahreslosung 2019 (Psalm 34, 15): „Suche Frieden und jage ihm nach.“

Liebe Gemeinde! 

Psalm 34 ist in der Lutherbibel (revidiert 2017) überschrieben „Unter Gottes Schutz“

Wir finden darin bekannte Verse wie: 

  • „Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!“ (Vers 9) 

oder 

  • „Die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.“  (Vers 11) 

oder 

  • „Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.“  (Vers 19). 

Und diese Erfahrungen des Psalmbeters gipfeln in dem Rat, den Herrn, also Gott, zu fürchten.

Wer wiederum den Herrn fürchtet, sprich, nicht nur mit seiner Güte, sondern auch mit seinem Willen zum Guten rechnet – so sagt der Psalmbeter weiter – der wird seine Zunge hüten, dass sie nichts Böses oder Falsches spricht und der wird Frieden suchen und ihm nachspüren, wie ein Jäger dem Wild.

Eine schöne Beute, denke ich und ein schönes Bild, wie auch eine schöne Aufgabe für ein ganzes Leben. Offensichtlich ist Friede, wirklicher Friede, etwas, das ich intensiv suchen muss – etwas, das nicht offensichtlich ist oder auf der Hand liegt, sondern etwas, das errungen sein will und etwas, das wie ein Wild entflieht und uns immer wieder zwischen den Fingern zerrinnt.

Die guten Gaben Gottes genießen und seine heilende Nähe spüren, können wir so recht nur in Friedenszeiten – nur dann, wenn wir auch unsern Frieden mit Gott machen und ihn bei uns einziehen lassen mit seinem Frieden, der auch Shalom genannt wird. Gottes Wille zum Guten lässt Jesus Christus zu uns kommen und macht ihn für uns zum Frieden, an dem wir uns orientieren und festhalten können und an dem sich unsere Hoffnung entzündet.

Wir brauchen diese Hoffnung dringender denn je. Je mehr unsere Friedenspläne und -träume uns zwischen den Fingern zerrinnen, brauchen wir etwas, das unsere Mut- und Zuversichtsbehälter wieder auffüllt. Ein Jäger auf der Jagd muss manchmal hartnäckig bleiben, um zum Ziel zu gelangen. Ebenso bedarf es unserer Hartnäckigkeit, um Frieden zu gewinnen, der uns die guten Gaben Gottes genießen lässt. Könnte nicht der Friede selbst als Ziel und gute Beute unsere Hartnäckigkeit – unser Dranbleiben an der Sache – stärken?

Letztlich geht es in den Worten der Jahreslosung um etwas sehr Grundlegendes, das wir nicht nur in diesem Jahr, aber vielleicht einmal (wieder) in diesem Jahr mit besonderer Hartnäckigkeit anstreben sollten. Es geht um das gewinnen von Frieden im Äußeren, wenn wir an die Krisenherde dieser Welt aber auch an die zunehmende Kriegsgefahr durch neuartige Waffen denken und an die Leichtsinnigkeit, mit der heute wieder Friedensverträge in Frage gestellt oder über Bord geworfen werden. Und es geht um das gewinnen von Frieden im Inneren, darum, dass ich und du friedfertige Menschen werden, die aus der in Gott liegenden Quelle des Friedens schöpfen.

So gesehen führt mich die Suche nach Frieden erneut zu der Frage und Herausforderung, wie ich mein Verhältnis zu und mit Gott gestalten oder gar neu ordnen kann. Lasst uns das gemeinsam tun, liebe Gemeinde, und uns gegenseitig zum Frieden mit seinen guten Früchten verhelfen. Lasst uns gemeinsam die Tür aufmachen zum Frieden, den Gott schenkt.

Amen.

Ihr Pfarrer Lörzer                                                                                     

Ihr sollt in Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden (Jes 55,12a)

Liebe Gemeinde,

bezugnehmend auf diese Worte des Propheten Jesaja als Ermunterung für das Volk Israel in der Gefangenschaft angesichts einer ungewissen Zukunft – möchte ich Abschied nehmend Dank sagen für gemeinsam verbrachte Zeit – Tage und Stunden – an und in denen wir miteinander gesungen, gefeiert und nachgedacht haben, gewandert sind und gebetet haben. 

Rückblickend sehe ich auch jene Augenblicke als wertvoll an, in denen wir streitbar voneinander lernen konnten. Vielen Menschen bin ich im persönlichen Gespräch begegnet und nähergekommen – anderen wiederum blieb das vorenthalten. Was versäumt wurde, bitte ich zu entschuldigen. Halten wir uns an das Wort des Propheten Jesaja, welches ja ein Gotteswort ist, so werden wir beiderseits auch tröstlich in die ungewisse oder zumindest doch offene Zukunft blicken. 

Mein Tätigkeitsfeld wird absehbar in nächster Zeit die Klinikseelsorge mit dem Schwerpunkt am Marienstift in Arnstadt sein. In aller Veränderung bleibt uns doch Gottes Treue und Segen an jedem Ort. In diesem Sinne auf Wiedersehen und Adieu (Geh mit Gott!).

Ulrich Lörzer

E N T D E C K E R Z E I T (Ferientermine)

Ferientermine

Die Angebote sind offen für Kinder aus allen Gemeinden, in denen es eine „Entdeckerzeit“ gibt. Bitte melden Sie sich bei mir. Ich bin auch bereit, Kinder abzuholen oder  Fahrgemeinschaften zu vermitteln.

1. Montag,   7. Oktober ab 14 Uhr bis 17 Uhr, Westerhausen:

Bewegungs- und Gruppenspiele im Freien.

Mitbringen: wetterentsprechende Kleidung, von der man auch was ausziehen kann, etwas zu Trinken, eine kleine Stärkung (Obst & Stulle)

Treffpunkt: Westerhausen, Gemeindehaus in der Planstraße 90, 14 Uhr


2. Dienstag,   8. Oktober, 10 Uhr bis ca. 15.30 Uhr, Friedrichsbrunn

Wanderung um Friedrichsbrunn mit Geländespiel

Mitbringen: wetterfeste Kleidung und feste Schuhe, etwas zu Trinken und einen kleinen Imbiss mitgeben.

Treffpunkt: Bonhoeffer-Kirche, 10 Uhr. Rückkehr dorthin ca. 15.30 Uhr


3. Mittwoch,   9. Oktober, 14 bis ca. 18 Uhr, Westerhausen

Basteltag in der Winterkirche: Wir bauen einen Heißluftballon aus Seidenpapier. (Über Unterstützung von Eltern freue ich mich, bitte vorher Bescheid geben.)

Mitbringen: Unkostenbeitrag 2.- Euro.

Treffpunkt: vor der Kirche St. Stephani in Westerhausen, Schulstraße 78. Zugang auch von Straße des Friedens (Hauptstraße) möglich.


4. Donnerstag,   10. Oktober ab 14 Uhr bis 17 Uhr, Thale

Basteltag zum Thema David. Arbeitstitel: Krone, Schleuder und Psalmliedblatt

Mitbringen: Unkostenbeitrag 2.- Euro.

Treffpunkt: Gemeindehaus St. Andreas in Thale, Schänkeplatz 6


Kontakt: 

Jugenddiakon Stephan Möhres, stephan.moehres@neinstedt.de, 0160 44 825 78, WhatsApp, Telegram, SMS. Kontaktieren Sie mich auch, wenn Sie weiter über laufende Angebote informiert werden wollen. 

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