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Aufgrund der aktuellen Situation sind die Gottesdienste und alle Veranstaltungen bis auf Weiteres ausgesetzt.
Bei Aufhebung des Verbotes wird rechtzeitig informiert.

Herzlich willkommen bei der Evangelischen Kirche im Pfarrsprengel Thale.

Wir  laden Sie ein in unsere Gemeinden in Thale, Bad Suderode, Friedrichsbrunn und Warnstedt. Hier treffen wir uns regelmäßig, um Gottesdienste zu feiern, zu musizieren, zu diskutieren und zu spielen. In unseren Kirchen findet unser Glauben ein Zuhause, unser Herz eine Gemeinschaft und unsere Hände Kraft für das, was vor uns liegt.

"Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht."

Psalm 36:10

Wir freuen uns auf Sie

Pfarrerin Saskia Lieske stellt sich vor

Pfarrerin Lieske

Liebe Gemeinde,

am 1. April 2020 beginnt meine Zeit im Pfarrbereich Thale. Bad Suderode und Friedrichsbrunn sind mir bereits von so mancher Wanderung bekannt. Landschaftlich habe ich die Gegend bereits ins Herz geschlossen, jetzt freue ich mich darauf, auch die Menschen vor Ort kennenzulernen – also Sie! Zu 75% werde ich in den Gemeinden im Pfarrbereich tätig sein. Daneben habe ich auch eine Beauftragung für Klinikseelsorge (25%) im Kirchenkreis.

Gebürtig komme ich aus Halle. Nach dem Abitur und einen kurzen Abstecher in die Politikwissenschaften habe ich an verschiedenen Stationen Theologie studiert. Im Anschluss daran kehrte ich in meine Heimatstadt zurück und leitete ein christliches Wohnheim für Studierende. Dort habe ich vor allem den Austausch über den Glauben, aber auch gesellschaftliche Fragen genossen. Die letzten drei Jahre verbrachte ich in Sichtweite zum Harz: Mein Vikariat absolvierte ich in Aschersleben und habe besonders in der Arbeit mit Jugendlichen, aber auch mit Seniorinnen und Senioren mitgewirkt. Die Erfahrungen, die ich dort sammeln konnte, sind für mich sehr wertvoll.

Jetzt beginnt bei Ihnen meine Entsendungszeit. Ich freue mich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, Gottesdienste zu feiern, über den Glauben und die verschiedenen Wege, ihn zu leben, nachzudenken. Mit Ihnen gemeinsam möchte ich das Gemeindeleben gestalten und bin gespannt, auf welche Wege uns Gott führen wird.

Ich freue mich, Sie kennenzulernen!

Gottes Segen

Ihre Saskia Lieske

Gedanken zur jetzigen Zeit

Liebe Gemeinde, 

in diesen Tagen kommt mir manchmal beim Aufwachen der Gedanke, dass es ein ganz normaler Tag sei. Die Veränderungen und Einschränkungen dieser Wochen wirken weit weg. Nur kurz währt dieser Moment, dann ist es mir wieder deutlich bewusst, in welcher besonderen Zeit wir gerade leben. 

Die einen sprechen von Entschleunigung: Endlich mal nicht von einem Termin zum nächsten hetzen. Endlich ist mal Zeit für den Garten und das Haus. Endlich hat man mal Zeit für das Buch vom vorletzten Weihnachtsfest. Endlich gibt es eine Gelegenheit, viel Zeit mit den Kindern zu verbringen.

Dann sind da aber auch die anderen. Ihre Stimmen werden lauter, je länger der Ausnahmezustand anhält. Sie sprechen von Sorgen und Nöten: Es ist die Angst um den Arbeitsplatz. Es ist die Einsamkeit, weil die Nähe zu geliebten Menschen fehlt – trotz Telefonaten, Briefen und Videochats. Und was ist eigentlich mit denen, die niemanden haben, der anruft oder schreibt? Es ist die Enge der vier Wände, in der die Kinder Beschäftigung brauchen und man so viel Zeit wie sonst selten mit seinem Partner oder seiner Partnerin verbringt. 

Wie es weitergeht, ist ungewiss. Unsere Geduld wird strapaziert. Für mich ist das nur schwer auszuhalten. Ich plane gerne und will wissen, wie die nächsten Wochen aussehen. Vor allem aber: Ich möchte Sie, liebe Gemeinde, endlich kennenlernen. Das Vikariat ist vorbei, der Entsendungsdienst hat begonnen. Aber eben so ganz anders als gedacht. Vorerst bleiben das Telefon, E-Mails, Briefe und Begegnungen über den Gartenzaun hinweg. Das ist besser als nichts. Ich bin dankbar, dass ich mithilfe dieser Kommunikationsmittel Kontakt zu Ihnen haben kann.  

Wie viel leichter wäre es wohl, die Entschleunigung anzunehmen, wenn sie nicht mit so vielen Sorgen und Nöten einhergehen würde. Das Gute in dieser Zeit zu sehen, fällt mir manchmal schwer. Und doch sehe ich Hoffnungszeichen: Familien sorgen füreinander. Nachbar*innen organisieren Einkaufshilfen und halten Kontakt zu den Menschen. Unzählige Telefonate werden geführt. Mutmachende Bilder werden geteilt. Mit dem notwendigen Abstand genießen Menschen draußen die aufblühende Natur. Und die Ostereier in den Vorgärten zeigen an: Ostern kommt – auch wenn wir es in diesem Jahr ganz anders feiern werden. 

Und noch etwas gibt mir Hoffnung. In diesen Tagen geht mir immer wieder die Begrüßung aus dem reformierten Gottesdienst durch Kopf und Herz: „Unser Anfang und unsere Hilfe stehen im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat, der Bund und Treue hält ewiglich und nicht preisgibt ein Werk seiner Hände. Amen.“ Diese Worte geben mir Zuversicht, weil sie mich daran erinnern, dass Gott da ist. Er hat seine Welt im Blick. An ihn kann ich mich mit meinen Sorgen und Zukunftsfragen wenden. Ich wünsche Ihnen, dass Gott auch für sie ein Anker in dieser stürmischen Zeit ist. 

Gott mit Ihnen

Ihre Pfarrerin Saskia Lieske

Zur Jahreslosung 2020 (Markus 9.24): „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“

Sind wir die Letzten, die glauben? Das glaube ich nicht. Aus einer Umfrage aus dem Jahre 2011 geht hervor, dass etwa ein Drittel aller Deutschen konfessionslos ist, 70% glauben, dass der Mensch eine Seele hat, 61%, dass es Gott gibt, 16%, dass es den Teufel gibt und 12%, dass es die Hölle gibt. Wenn auch die Kirche in Zukunft weiter an Mitgliedern verlieren wird – zumindest hier bei uns -, so wird doch der Glauben deshalb nicht abnehmen. Die Frage ist nur, was geglaubt wird.

In der Bibel (Markus 9, 14ff) wird von einem Vater erzählt, dessen Sohn krank ist. Er hatte von Jesus gehört, dass dem Glaubenden alles möglich sei. Und um diesen Glauben bittet er Jesus: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“

Es gibt Menschen, die dünken sich besonders klug, wenn sie ihre Erkenntnis auf die kurze Formel bringen: „Wissen statt glauben“. Ich denke aber, das ist ziemlich dumm. Denn beides ist nötig: Wissen und Glauben. Ohne Glauben bliebe unser Wissen nur eine halbe Sache. Und das wollen wir doch nicht, halbe Sachen machen. Was nützt mir beispielsweise das Wissen über meine Gesundheit, wenn ich es nicht glauben kann, dass mir diese Medizin oder jene Therapie hilft? Durch den Glauben werden Kräfte aktiviert, ohne die man nicht so weit käme.

In einer Talkshow hörte ich Sahra Wagenknecht (50), wie sie über das Glück sprach, das sie mit ihrem Mann Oskar Lafontaine (76) verbindet. „Ich bin nicht religiös“, sagte sie, „sonst würde ich tatsächlich jemanden haben, bei dem ich mich bedanken kann. Das ist natürlich ein unglaubliches Glück. Das kann man sich nicht schaffen. Und wenn man es hat, muss man einfach nur jeden Tag froh sein, dass es so ist.“

Wir leben in einer der besten aller Zeiten. Der Comedian Bernhard Hoecker hat für sein Bühnenprogramm eine klasse Formulierung gefunden: Morgen war gestern alles besser. Das bringt es auf den Punkt. Man kann Gott vieles vorwerfen, aber nicht, dass er unsere Gebete nicht erhört. Denn dann könnte er uns zu recht fragen: Geht es euch denn immer noch nicht gut genug?

Gott sei Dank können wir uns jederzeit an ihn wenden mit unserem Dank, unseren Bitten und Klagen. Dabei will ich mir den Hilferuf des Vaters mit dem kranken Kind unbedingt merken: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Eberhard Heimrich 

T e r m i n e (KonfiTüre / Entdeckerzeit / Gemeindesamstage)

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Aufgrund der aktuellen Situation werden die nächsten Termine entfallen. 

Es wird rechtzeitig über den bekannten Verteiler informiert

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April

Mittwoch: Hort und Entdeckerzeit Friedrichsbrunn      -29.

Gemeindesamstag: 25. 


Mai

Pfingstferien vom 18.-29. Ferienprogramm? Oder eigener Urlaub?

KonfiTüre: Samstag, 9.

Mittwoch: Hort und Entdeckerzeit Friedrichsbrunn        -13.

Gemeindesamstag: entfällt 


Juni

KonfiTüre: Samstag, 6.

Mittwoch: Hort und Entdeckerzeit Friedrichsbrunn        -3., 17.

Gemeindesamstag: 27. 


Juli

Sommerferien vom 16.- Monatsende, Ferienprogramm vom 16.-18

Mittwoch: Hort und Entdeckerzeit Friedrichsbrunn        -1., 15.

Gemeindesamstag: 11. 


Zur Erläuterung: 

KonfiTüre ist das regionale Angebot für Vorkonfirmanden (5./6. Klasse), jeweils am Samstag von 9-12 Uhr in Quedlinburg

Der Gemeindesamstag soll im kommenden Jahr ein Samstag an den Orten in meiner Region sein, bei dem umfangreichere Angebote wie Bastelnachmittage, Wanderungen, Kirchenlesenacht etc. angeboten werden. Die Planung dazu läuft noch.

Ferienangebote werden mit den Horten vor Ort koordiniert um Konkurrenz zu vermeiden, ggf. werden diese Angebote auch in Zusammenarbeit durchgeführt.

Zu den regulären Terminen sollen noch über das Jahr verteilt 3-4 Familiengottesdienste in den Kirchen kommen, die jeweils in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden/PfarrerInnen durchgeführt und geplant werden.


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Einblicke