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Wir  laden Sie ein in unsere Gemeinden in Thale, Bad Suderode, Friedrichsbrunn und Warnstedt.  Wir treffen uns hier regelmäßig, um Gottesdienste zu feiern, zu musizieren, zu diskutieren und zu spielen. In unseren Kirchen findet unser Glauben ein Zuhause, unser Herz eine Gemeinschaft und unsere Hände Kraft für das, was vor uns liegt.

"Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht."

Psalm 36:10


Abwesenheit von Pfarrerin Lieske:
Urlaub: 24. Juli bis 01. August 2020
Urlaub: 08. bis 16. August 2020
Ordinationsrüste: 24. bis 26. August 2020

Vertretung übernimmt Pfr. Heimrich aus Bad Suderode
Gottesdienste und einige andere Veranstaltungen finden unter Beachtung von Schutzkonzepten wieder statt. Bitte Informieren Sie sich auf den jeweiligen Ortsseiten.

Pfarrerin Saskia Lieske stellt sich vor

Pfarrerin Lieske

Liebe Gemeinde,

am 1. April 2020 beginnt meine Zeit im Pfarrbereich Thale. Bad Suderode und Friedrichsbrunn sind mir bereits von so mancher Wanderung bekannt. Landschaftlich habe ich die Gegend bereits ins Herz geschlossen, jetzt freue ich mich darauf, auch die Menschen vor Ort kennenzulernen – also Sie! Zu 75% werde ich in den Gemeinden im Pfarrbereich tätig sein. Daneben habe ich auch eine Beauftragung für Klinikseelsorge (25%) im Kirchenkreis.

Gebürtig komme ich aus Halle. Nach dem Abitur und einen kurzen Abstecher in die Politikwissenschaften habe ich an verschiedenen Stationen Theologie studiert. Im Anschluss daran kehrte ich in meine Heimatstadt zurück und leitete ein christliches Wohnheim für Studierende. Dort habe ich vor allem den Austausch über den Glauben, aber auch gesellschaftliche Fragen genossen. Die letzten drei Jahre verbrachte ich in Sichtweite zum Harz: Mein Vikariat absolvierte ich in Aschersleben und habe besonders in der Arbeit mit Jugendlichen, aber auch mit Seniorinnen und Senioren mitgewirkt. Die Erfahrungen, die ich dort sammeln konnte, sind für mich sehr wertvoll.

Jetzt beginnt bei Ihnen meine Entsendungszeit. Ich freue mich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, Gottesdienste zu feiern, über den Glauben und die verschiedenen Wege, ihn zu leben, nachzudenken. Mit Ihnen gemeinsam möchte ich das Gemeindeleben gestalten und bin gespannt, auf welche Wege uns Gott führen wird.

Ich freue mich, Sie kennenzulernen!

Gottes Segen

Ihre Saskia Lieske

Zur Jahreslosung 2020 (Markus 9.24): „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“

Sind wir die Letzten, die glauben? Das glaube ich nicht. Aus einer Umfrage aus dem Jahre 2011 geht hervor, dass etwa ein Drittel aller Deutschen konfessionslos ist, 70% glauben, dass der Mensch eine Seele hat, 61%, dass es Gott gibt, 16%, dass es den Teufel gibt und 12%, dass es die Hölle gibt. Wenn auch die Kirche in Zukunft weiter an Mitgliedern verlieren wird – zumindest hier bei uns -, so wird doch der Glauben deshalb nicht abnehmen. Die Frage ist nur, was geglaubt wird.

In der Bibel (Markus 9, 14ff) wird von einem Vater erzählt, dessen Sohn krank ist. Er hatte von Jesus gehört, dass dem Glaubenden alles möglich sei. Und um diesen Glauben bittet er Jesus: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“

Es gibt Menschen, die dünken sich besonders klug, wenn sie ihre Erkenntnis auf die kurze Formel bringen: „Wissen statt glauben“. Ich denke aber, das ist ziemlich dumm. Denn beides ist nötig: Wissen und Glauben. Ohne Glauben bliebe unser Wissen nur eine halbe Sache. Und das wollen wir doch nicht, halbe Sachen machen. Was nützt mir beispielsweise das Wissen über meine Gesundheit, wenn ich es nicht glauben kann, dass mir diese Medizin oder jene Therapie hilft? Durch den Glauben werden Kräfte aktiviert, ohne die man nicht so weit käme.

In einer Talkshow hörte ich Sahra Wagenknecht (50), wie sie über das Glück sprach, das sie mit ihrem Mann Oskar Lafontaine (76) verbindet. „Ich bin nicht religiös“, sagte sie, „sonst würde ich tatsächlich jemanden haben, bei dem ich mich bedanken kann. Das ist natürlich ein unglaubliches Glück. Das kann man sich nicht schaffen. Und wenn man es hat, muss man einfach nur jeden Tag froh sein, dass es so ist.“

Wir leben in einer der besten aller Zeiten. Der Comedian Bernhard Hoecker hat für sein Bühnenprogramm eine klasse Formulierung gefunden: Morgen war gestern alles besser. Das bringt es auf den Punkt. Man kann Gott vieles vorwerfen, aber nicht, dass er unsere Gebete nicht erhört. Denn dann könnte er uns zu recht fragen: Geht es euch denn immer noch nicht gut genug?

Gott sei Dank können wir uns jederzeit an ihn wenden mit unserem Dank, unseren Bitten und Klagen. Dabei will ich mir den Hilferuf des Vaters mit dem kranken Kind unbedingt merken: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Eberhard Heimrich 


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